©Ruedi Walti
Städtebau/Architektur.
Die Wohnungen wurden so in das Kirchengebäude integriert, dass das Gebäude einheitlich und trotzdem als Kirchengebäude erkennbar bleibt. Die Kirche war das erste neue Gebäude in der Bauzone südlich des Bahnhofes Bülach, welche mit insgesamt drei im Grundriss ca. 30 x 30 Meter grossen Baukörpern mit Innenhof bebaut wurde. Der einfache kubische Baukörper wird einheitlich materialisiert, wobei die Kirchennutzung dem ganzen Gebäude einen homogenen Ausdruck verleiht. Die transluzide Hülle lässt den Körper je nach Tageszeit, Lichteinfall und Wetterverhältnissen unterschiedlich wirken.
Nutzung/Programm.
Im Bereich der Wohnungen befinden sich hinter der Fassade aus Glasbahnen unterschiedliche Räume, Wände oder offene Loggiabereiche. Diese zeichnen sich nach aussen unterschiedlich ab. Kirchen- und Wohnnutzung funktionieren als eigene Systeme, ihre Zugänge sind auf verschiedenen Fassadenseiten angeordnet. Das Erdgeschoss ist mit Ausnahme der Wohnungserschliessung für die Kirche reserviert.
Architecture / Design Firm
Dürig AG, Zurich (vormals Dürig & Rämi)
Wettbewerb:
Jean-Pierre Dürig, Michiko Juto, Natascha Merkt, Francesco Bartolomeoli
Ausführung:
Jean-Pierre Dürig, Philippe Rämi, Ivan Beer, Michael Boogman, Ludmila Thomann, Jörg Lamster, Max Spring, Peter Wyss, Daniel Zemp, Donatella Cugini, Thomas Muncke, Armin Baumann, Claudia Frieli, Andreas Gabathuler, Bendict Ramseier, Heinz Moroge, Bruce A. Buckingham, Joana Rios de Azevedo
Planning Team
Construction management:
Willi Meier, Bülach
Heating / ventilation / sanitary engineer:
Amstein + Walthert AG, Zurich
Hansjürg Leibundgut, Fiorenzo Koller
Lighting engineering:
Amstein + Walthert AG, Zurich
Daniel Tschudy
Structural engineer (Civil engineer):
MWV Bauingenieure AG, Baden
Edi Witta, Franz Minikus
Acoustics / building physics:
Bakus Bauphysik & Akustik GmbH, Zurich
Michael Herrmann
Land surveyer:
Walter Schwarz AG, Ingenieur und Vermessungsbüro, Bülach