STRATEGIEN

 

Wettbewerbe spielen eine wichtige Rolle für die Dürig AG; sie sind nicht nur Grundlage für Bauaufträge, sondern auch, national wie international, der Motor und das Ventil für das kreative Potenzial des Büros.

 

Das Büro besetzt mit seinen Projekten eine Nische in der Architektur. Sein Schwerpunkt liegt auf Publikums- und Infrastrukturbauten, die oft sehr ungewöhnliche Bauaufgaben oder Programme beinhalten. Dazu zählt z.B. :

 

 

"....es braucht eine gewisse Grösse, dass die Stadt und das Haus zusammen zu spielen beginnen..."

Sie dienen dem Büro ausserdem, sich von alltäglichen Zwängen zu befreien und immer wieder neu eine Standortbestimmung vorzunehmen.

 

eine über einem Busdepot lagernde Schule (SA Wetzikon Schellerareal - Busdepot und Schule Schellerstrasse)

 

das Haus als Stadt für 1000 Studenteneinheiten, die sich in Form einer geneigten Strassenrampe über 9 Geschosse auf ein gemeinsam genutztes Dach hochwinden (Vortex, Chavannes-près-Renens).

 

 

die gesamte Umstrukturierung des Hauptbahnhof Zürich mit der Gestaltung des 4 spurigen Tiefbahnhofs und der über

9km langen Durchmesserlinie (Durchgangsbahnhof Löwenstrasse & DML 2-4, 2014)

das Gestaltungskonzept für eine komplett neue Stadt

(New Administrative City / Korea, 2005)

oder

 

 Dennoch wird strategisch mit sehr starken, radikalen Formen geantwortet, die die Lesbarkeit des Konzepts schärfen.

 

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info

 

 

Die Dürig AG sucht übergeordnete Zusammenhänge im grossen Massstab. Die Form versteht sie dabei als Mittel um die Gesellschaft, das Gebäude oder die Stadt zum funktionieren zu bringen.

Das Ziel ist eine konsequente und idealistische Haltung, um gegenüber den komplexen Einflüssen, die ein Konzept brechen können, robust zu bestehen. Es resultiert eine Grosszügigkeit und Einfachheit, die oft auch emblematisch ist.